LERNE KOMPONIEREN MIT DEINEM INSTRUMENT
Herzlich willkommen in der Komponierwerkstatt 2027.
Hast du manchmal das Gefühl, in dir steckt Musik, die raus will? Dass das Spielen nach Noten irgendwie nicht reicht und du nicht nur die Musik anderer spielen, sondern deine eigenen musikalischen Ideen entwickeln möchtest?
Oder, um dieses große Wort, vor dem alle so Respekt haben, mal auszusprechen: du möchtest komponieren.
Genau dafür ist die Komponierwerkstatt da. Sie besteht aus zwei Teilen: einem Intensivteil, in dem du das Handwerkszeug lernst, und einem Werkstattteil, in dem du es umsetzt und deine eigene Musik entsteht.
Offen für alle Instrumente, online in einer kleinen Gruppe.
Und weil nicht alle am selben Punkt starten, gibt es zwei Gruppen:
- Gruppe 1: Musik Schreiben ist neu für dich und du bist neugierig.
- Gruppe 2: Du schreibst bereits eigene Musik und möchtest neue Impulse.
Du bist neugierig oder hast Fragen? Dann lass uns gerne kurz sprechen und uns zu einer unverbindlichen virtuellen Kaffeepause treffen, bei der wir gemeinsam schauen, ob und wie ich dir auf deinem musikalischen Weg weiterhelfen kann.
KOMPONIEREN IST NICHT NUR MAGIE
Vielleicht fragst du dich, ob das überhaupt in dir steckt. Ob dein Theoriewissen reicht. Und warum du dich bei so viel wundervoller Musik auf der Welt mit deinen eigenen Versuchen dazuwagen solltest.
Ich kenne diese Fragen, sie stecken in fast jeder Nachricht, die mich erreicht. Meine Antwort: Ja, beim Komponieren passiert Magie. Aber sie fällt nicht vom Himmel, sie entsteht, wenn Inspiration auf Handwerk trifft. In einem ganz klaren Prozess, in dem du einen Schritt nach dem anderen gehst. Das Handwerk kann man lernen, so wie du das Notenlesen gelernt hast. Inspiration lässt sich einladen, jeden Tag ein bisschen.
Und du brauchst keine Berechtigung von außen für deine eigene Musik. Sie ist etwas ganz Persönliches, und es fühlt sich genial an, deiner musikalischen Kreativität einen Rahmen zu geben.
Tausend Dank für die Einladung zum Kompositionsworkshop!!! Du hast mir geholfen, wieder die Verbindung zur Musik herzustellen und die magische Energie fließen zu lassen, die Musik für mich hat. Danke Dir von Herzen dafür! ❤️
DIE JAHRESZEITEN BEIM KOMPONIEREN
Ein Stück entsteht nicht in einem Geistesblitz. Es wächst eher wie ein Garten, und wer schon einmal etwas Eigenes geschrieben hat, kennt diese Jahreszeiten: das Säen einer Idee, die Gartenarbeit, damit sie wächst, die Ernte im Flow und auch die Momente des Stillstands, die dazugehören.
Genau so ist die Komponierwerkstatt gebaut.
Das Säen: der Intensivteil
In acht Treffen lernst du das Handwerk von mir: wie du zu Ideen kommst, die tragen, und wie daraus etwas wird, das dich selbst berührt. Jedes Treffen bringt neuen Input und kleine Aufgaben mit klaren Vorgaben, denn genau die machen das Erfinden leicht. Am Ende hast du eine Vorratskammer aus eigenem Material und einen Fahrplan für dein Stück. So sitzt du nie vor einem leeren Blatt, denn genau das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern.
Die Gartenarbeit: die Werkstatt
In sechs monatlichen Treffen bringst du deine Musik auf die Welt: aussetzen, arrangieren, ins Notenbild bringen, vielleicht aufnehmen. Ob am Ende ein Stück dasteht oder viele entstehen, entscheidest du, es ist dein Tempo. Und wenn du feststeckst, gibt es Feedback und neue Impulse. Denn genau daran scheitern Musiker zu Hause, nicht am Handwerk, sondern am Dranbleiben. Beim Unkrautjäten helfe ich übrigens auch.
Die Ernte: die Abschlussparty
Zum Schluss treffen wir uns online und hören, was entstanden ist. Deine Musik, geteilt und gefeiert mit den anderen. Darauf läuft alles zu, vom ersten Treffen an.
AUF EINEN BLICK
- Start am 7. Februar 2027, immer sonntags um 17.30 Uhr
- Intensivteil Februar bis April, Werkstatt Mai bis Oktober
- Für alle Instrumente, online über Zoom
- Alle Treffen werden aufgezeichnet. Du musst nicht jedes Mal live dabei sein und kannst alles in Ruhe für dich nacharbeiten.
WAS DU IN DER KOMPONIERWERKSTATT LERNST
Im Intensivteil gibt es zwei Gruppen. Welche zu dir passt, schauen wir gemeinsam, und wenn dich ein Modul aus der anderen Gruppe reizt, kannst du dort einfach dazukommen.
Wenn Musik Schreiben neu für dich ist – Gruppe 1
Vielleicht hast du schon Ideen, bist neugierig und hast Lust aufs Musik Schreiben, weißt aber nicht, wie du anfangen sollst und wie das Ganze überhaupt funktioniert. Hier fangen wir bei der Melodie an und bauen Schritt für Schritt auf:
- Melodien erfinden: was eine gute Melodie ausmacht und wie sie sich durch verschiedene Skalenfarben verändert
- Harmonien als Werkzeug: Akkorde bauen und deine eigenen Melodien in verschiedenen Harmoniemodellen ausprobieren
- Begleitungen, die deine Melodie tragen und selbst etwas erzählen
- Motivarbeit, das eigentliche Komponierhandwerk
- Improvisation als Werkzeug fürs Komponieren
- Der kreative Prozess: was tun, wenn dir nichts einfällt, wie du in den Flow kommst, wie du mit deinem inneren Kritiker umgehst u. v. m.
Danach kennst du die Basics der Musiktheorie, die du zum Komponieren brauchst, und wendest sie ganz praktisch an. Und falls dir das Erfinden am Anfang noch schwerfällt: Das ist normal, dafür gibt es Hilfestellung. Auch fürs Aufschreiben, versprochen. Ich weiß aus Erfahrung, dass das vielen am Anfang Angst macht. Das kriegen wir hin, das haben bisher alle in meinen Komponierkursen hinbekommen.
Wenn du schon Musik schreibst – Gruppe 2
Vielleicht hast du das Gefühl, immer wieder das Gleiche zu machen. Du weißt nicht, wie du auf neue Ideen kommen sollst, vieles wird angefangen und nicht fertig, und es fehlt ein Ziel, das dich im Prozess hält. Hier geht es um neue Farben und um deine Handschrift:
- Harmoniereichtum, Modulation und Reharmonisierung
- Stimmführung und kompositorische Stilmittel, von Kontrasten bis hin zu Stille als Gestaltungsmittel. Du bekommst eine detaillierte Liste, auf der garantiert Dinge stehen, die du noch nie gemacht hast und auf die du sofort Lust bekommst
- Deine Gewohnheiten erkennen und ganz bewusst aufbrechen
- Improvisation als Ideenquelle: wie du am Instrument in Klangwelten eintauchst, aus denen deine nächsten Stücke entstehen
- Der kreative Prozess: wie du fertig wirst, dir Ziele setzt und den Flow nicht dem Zufall überlässt
Danach tragen deine Stücke deine eigene Handschrift, bewusster und reicher als vorher. Du hast eine Fülle an Ideen für deine Kompositionen und Projekte und spürst genau, was als Nächstes dran ist und wie du im Prozess bleibst.
warum wir am instrument arbeiten
Wenn ich Musikern erzähle, dass ich Komposition unterrichte, kommt oft derselbe Gedanke: Dann sitze ich also am Schreibtisch, statt zu spielen. Bei mir ist es umgekehrt.
Wir arbeiten ganz nah am Instrument. Du verbringst keine Zeit am Schreibtisch, die dir an deinem Instrument fehlt, stattdessen lernst du dein Instrument noch besser kennen.
Alle Instrumente in einer Gruppe. Ihr könnt euch austauschen, euch zusammentun und füreinander schreiben. Kein Muss, aber eine geniale Möglichkeit, denn der schönste Moment ist der, in dem deine eigene Musik zum ersten Mal mit anderen Instrumenten erklingt.
Kein Theoriestudium. Das Herzstück ist das Erfinden einer Melodie, das Handwerk kommt im Tun, und die losen Theorie-Enden verknüpfen sich dabei ganz von selbst.
So sehr ich das Improvisieren liebe: Wenn der letzte Ton verklungen ist, hältst du nichts in den Händen. Ein Stück dagegen bleibt. Du kannst es weiterentwickeln, du kannst es jemandem geben, du kannst es in einem Jahr noch einmal spielen und merken, dass es inzwischen anders klingt.
STIMMEN AUS DER WERKSTATT
Eben habe ich das heutige Video mit unserer so schönen komponierten Musik nachgeguckt. Es berührt mich sehr, was wir alles in so kurzer Zeit geschafft haben! Danke liebe Beatrix für deine wunderbare Motivation!!
Es war schon lange mein Traum, wieder mehr Musik in meinem Leben zu machen. Als Mama und vollzeit berufstätig musste meine Kreativität lange zurückstecken. Doch Beatrix inspirierte mich, den Weg zurück zur Musik zu suchen und meine Träume und Talente ernst zu nehmen, ihnen nach Möglichkeit wieder Raum zu schenken. Mir selbst diesen Raum zu schenken.
Plötzlich kommen alte Träume hoch. Doch nicht nur das, die Träume inspirieren mich (statt mir ein schlechtes Gewissen oder mich traurig zu machen). Ich sehe plötzlich wieder einen Weg.
Und ich treffe in Beatrix Kursen auf Gleichgesinnte, denen es ähnlich geht. Manche sind Profis, manche sind Laien. Doch wir alle suchen nach Wegen, unsere musikalischen Träume ausleben zu können – auch mit Familie oder einem stressigen Beruf oder Musikschulanstellung. Es tut gut zu sehen, dass man nicht alleine ist!
Ohne die letzten beiden Kurse hätte ich nie im Leben diesen Schritt zur Zeit hinbekommen. Und nicht nur das, ich arbeite tatsächlich an meinem großen Traum, ein Musical zu schreiben! Ich fühle mich dadurch so erleichtert. Denn endlich beweise ich mir selbst, dass ich das kann und dass es dafür in meinem Leben Platz gibt.
ICH BIN BEATRIX,
Ich habe Komponieren nicht am Schreibtisch gelernt, sondern an meinen Instrumenten. Und genau das ist bis heute das Besondere an meiner Methode.
Ich habe klassische Musik studiert (Klarinette und Klavier). Aber die Musik, die ich eigentlich liebe und erleben wollte, gab es so noch gar nicht. Also habe ich aufgehört zu suchen, eine Band gegründet und angefangen, diese Musik selbst zu schreiben.
Daraus ist nach und nach ein ganzes Universum entstanden: eigene Stücke, internationale Konzerte, Alben und Veröffentlichungen im Hofmeister Verlag. Für Giora Feidman durfte ich ein Stück komponieren, das auf seinem Album Klezmer Bridges erschienen ist. Und das Handwerk dahinter habe ich mir über viele Jahre erarbeitet: mit Kompositionsunterricht, Jazzharmonielehre und in Meisterkursen und Einzelcoachings bei Musikern, die mich geprägt haben, darunter Giora Feidman, Mulo Francel von Quadro Nuevo, Helmut Eisel und Herbert Wiedemann. Dazu kamen tausende Konzerte zwischen Klassik, Jazz, Tango und Klezmer und zehntausende Stunden, in denen ich unterrichtet habe.
Aus all dem ist meine eigene Art entstanden, Komposition zu unterrichten. Bei mir lernst du nicht das Komponieren am Computer, mit Synthesizern oder Klangbibliotheken, und es geht auch nicht um Orchesterkomposition. Es geht um Musik für dein eigenes Instrument und die Besetzung, in der du spielst oder spielen möchtest. Musik, die du selbst zum Klingen bringen kannst.
Für mich ist einer der schönsten Momente überhaupt, wenn eine eigene Idee plötzlich zu Musik wird, und noch mehr, wenn diese Musik von anderen gespielt und lebendig wird. Genau das möchte ich mit dir teilen.
DIE KOMPONIERWERKSTATT IST FÜR DICH, WENN
- du dein Instrument gut spielst und spürst, dass in dir Musik steckt, die noch nicht geschrieben ist.
- du schon ein paar Stücke geschrieben hast und endlich anders klingen und fertig werden willst.
- du noch nie angefangen hast, beim Lesen aber ein Kribbeln spürst.
- du Musiktheorie nicht trocken pauken, sondern ganz praktisch mit deinem Instrument als Ausdrucksmittel anwenden willst.
- du dir einen Rahmen wünschst, der dich dranbleiben lässt.
SIE IST NICHT FÜR DICH, WENN
- du gerade erst mit deinem Instrument anfängst.
- du Musik am Computer produzieren willst, ohne Instrument in der Hand.
- du fertige Rezepte suchst statt deine eigene Stimme.
LASS UNS AUF EINEN KAFFEE TREFFEN
Wenn du mehr über die Komponierwerkstatt erfahren möchtest oder dir nicht sicher bist, welche Gruppe zu dir passt, dann lass uns kurz sprechen. Ich nenne das die virtuelle Kaffeepause: zwanzig Minuten, unverbindlich, du mit deinen Fragen, ich mit Antworten. Und wenn du magst, mit einem Kaffee, Tee ist auch ok 😉
Wir schauen gemeinsam, wo du stehst, was du dir wünschst und ob die Werkstatt gerade das Richtige für dich ist. Oder auch nicht, das ist natürlich genauso in Ordnung.
häufige fragen (FAQ)
Bin ich dafür überhaupt gut genug?
Diese Frage steckt in fast jeder Nachricht, die mich erreicht, mal offen, mal versteckt. Gut genug wird man nicht vorher. Gut genug wird man unterwegs. Deshalb ist die Werkstatt Schritt für Schritt aufgebaut, mit einem klaren Fahrplan, damit du nie vor dem leeren Blatt sitzt. Feedback bekommst du von mir und von Gleichgesinnten, in einem geschützten Kreis, nicht vor Publikum.
Muss ich schon mal etwas Eigenes geschrieben haben?
Nein. Welche Gruppe für dich die richtige ist, schauen wir bei der Kaffeepause gemeinsam. Es gibt auch die Möglichkeit, bei beiden Gruppen teilzunehmen.
Reicht mein Theoriewissen?
Du solltest Noten lesen und dein Instrument spielen können. Alles andere lernst du in der Werkstatt, und zwar nicht als trockene Theorie, sondern als Handwerk mit deinem Instrument.
Ich habe Angst vor dem Aufschreiben.
Das geht fast allen so am Anfang, und du musst es nicht als Voraussetzung mitbringen. Man kann das lernen, Schritt für Schritt, und bisher hat es jeder in meinen Komponierkursen gelernt.
Für welche Instrumente ist die Werkstatt?
Für alle. Klavier, Streicher, Bläser, Gitarre, Harfe, Akkordeon, Gesang. Gerade die Mischung macht es spannend.
Was ist, wenn ich nicht bei jedem Treffen dabei sein kann?
Kein Problem. Alle Treffen werden aufgezeichnet, du kannst alles in Ruhe nachschauen und für dich bearbeiten. Feedback und Austausch gibt es außerdem zwischen den Treffen.
Habe ich dafür genug Zeit?
Selbst mit 15 bis 20 Minuten am Tag machst du Fortschritte, und weil wir am Instrument arbeiten, ist das keine zusätzliche Zeit, sondern dein Üben, nur spannender. Ich helfe dir, deine Schwerpunkte zu setzen.
Wann geht es los, und wie melde ich mich an?
Die Komponierwerkstatt startet am 7. Februar 2027, immer sonntags um 17.30 Uhr. Alles Weitere besprechen wir bei der virtuellen Kaffeepause.
NOCH NICHT BEREIT FÜR EINEN KAFFEE?
Kein Problem. Dann fang einfach klein an. Hol dir den kostenlosen Ratgeber 9 Dinge, die du brauchst, um eigene Musik zu schreiben.
Was braucht es eigentlich, um eigene Musik zu schreiben? Nicht theoretisch, sondern ganz konkret aus der Praxis.
Ich habe über viele Jahre beobachtet, was beim Komponieren wirklich den Unterschied macht, bei meinen Schülern und auf meinem eigenen Weg. Genau daraus ist diese Liste entstanden: 9 Dinge, die du brauchst, um eigene Musik zu schreiben. Keine komplizierte Theorie, sondern klare Gedanken, die dich ins Tun bringen.
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